Sunday, 25 May 2008

Das Ende der Blogs. 2022?


In dem Buch von Richard Watson "Future Files" wird die Geschichte der nächsten 42 Jahre beschrieben. Einige Voraussagen sind besonders schmerzend, 2012: Schluss mit Frühstück im sitzen, 2022: Ende der Blogs und 2050: das Ende von Cher.

Monday, 19 May 2008

Erste Fernsehstation Opfer des Internets?


Der vor zwei Jahren gegründete Fernsehsender The CW der speziell die Teenager im Visier hatte, hat große Quotenprobleme. Auch in finanzieller Hinsicht geht es der Fernsehstation überhaupt nicht gut.

Zwei Jahre nachdem CBS Corporation und Warner Bros. ihre Fernsehsender UPN und WB zu dem jugend-orientierten Network The CW zusammen schlossen, wird die Zukunft um die neue Fernsehstation immer düsterer.
Trotz der bekannten Serie «Gossip Girl» , eine Primetime-Soap über eine Gruppe von reichen Jugendlichen, die in der Upper East Side von Manhatten leben, hat das Network 28 Prozent der Zuschauer zwischen 18 und 34 Jahren allein in der TV-Season 2007/2008 verloren. Doch die Werbeindustrie greift gerne auf The CW zurück, da sie dort die junge Zielgruppe erreicht. Dazu gibt es zielgruppenspezifische Formate wie „America Next Topmodel“ oder „The next Pussycat Doll“ bei dem ein Mitglied für die bekannte Popband „Pussycat Dolls“ gesucht wird. Doch wie Steven Kalb, Chef der Agentur Broadcast Media, erklärte, zwar hatten alle im vergangenem Jahr große Hoffnungen in das neue Programm, aber leider, es war eine Katastrophe“.

Das Hauptproblem von The CW ist, dass die Zielgruppe die meiste freie Zeit im Internet verbringt und eben nicht am Fernseher. Der letzte Autorenstreik, der drei Monate andauerte, hat diesen Prozess noch einmal kräftig beschleunigt und dem Sender sowie auch den anderen Networks selbst ein Bein gestellt.

Immer mehr Leute in der Fernsehindustrie gehen davon aus, dass das im Herbst startende Programm die letzte Chance von CW.

Aufgrund des Zuschauerrückganges im Fernsehen beschloss man die im Internet kostenlos bereit gestellten Episoden von «Gossip Girl» wieder offline zu nehmen. Allerdings wurde keine Veränderung der Einschaltquoten verzeichnet.
Es bedarf wohl einer noch cleveren Strategie um die Jugend vom Internet zum Fernsehen zu locken, oder zumindest diejenigen die noch schauen an das Medium TV zu binden.

Sunday, 18 May 2008

Am 6. Jänner beginnt die Zukunft des amerikanischen Fernsehens. Oder es gibt keine Rettung.


Murdoch der gerade mit dem Wall Street Journal zur größten Tageszeitung Amerikas werden will, modelt jetzt auch den Fernsehmarkt um. Unter dem markanten Namen „Remote-Free TV“ erstaunt FOX Broadcasting mit einem Finanzierungskonzept, das mit nur fünf Minuten Werbung pro Stunde auskommen soll. Auch die Promotion-Trailer sollen auf die Hälfte heruntergefahren werden. Fox sieht wohl, dass der Networkmarkt dringend einen Paradigmenwechsel braucht. Schließlich geht der Fernsehkonsum zurück. Nicht nur das Internet lockt, sondern auch die Werbung vertreibt. Noch Anfang der 90er Jahre dauerte eine Folge einer Fernsehserie 50 Minuten ohne Werbung, derzeit sind es nur noch 40 Minuten.
Testballons für dieses mutige Konzept zwei neuen Dramaserien: J.J. Abrams’ «Fringe» (Bild) und Joss Whedons «Dollhouse». Zwei der aktuell populärsten Serienschöpfer sollen also für einen gelungenen Start des revolutionären Modells sorgen, die Werbeunterbrechungen auf weniger als die Hälfte herunterzuschrauben und dabei die ohnehin schon kostspielige Science-Fiction-Ware umso teurer zu machen, da längere Episoden produziert werden müssen. Um diese Kosten auszugleichen plant FOX den Werbekunden einen Bonus abzufordern. Medien und Werbeindustrie schaut gebannt auf den Ausgang des Experimentes. Zu beobachten ab 6. Jänner 2008.